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Hyperemsis Gravidarum – Schwangerschaftsübelkeit

Ich freue mich, Euch heute einen Erfahrungsbericht einer Zwillingsmama bereitstellen zu können, möge er allen Betroffenen eine Hilfe sein und als Aufklärung dienen. Danke Sarah.

Meine erste und letzte Schwangerschaft

Wie die Krankheit Hyperemsis Gravidarum mein Leben verändert hat

SchwangerMein Mann und ich versuchten zwei Jahre vergeblich ein Kind zu bekommen. Anfang des Jahres 2011 wurden wir dann von Urologe und  Frauenärztin an das Kinderwunschzentrum nach Heidelberg überwiesen.
Nach zahlreichen medizinischen Tests war klar, dass die Samen meines Mannes zu langsam waren und bevor sie eine meiner Eizellen auch nur nahe kommen absterben.
Das Mittel der Wahl war eine Hormonunterstützte Insemination, das bedeutet, das ich mir 10 Tage lang Hormone spritzte, dann zur Kontrolle ins Kiwu Zentrum ging und die Ärztin nachschaute ob Eier herangereift waren. Das war der Fall und somit wurde an diesem Tag der Eisprung ausgelöst und zwei Tage später, am 4.11.11 die Insemination gemacht.
Nun hieß es warten, und als ich zwei Wochen später den Test machte, stellte ich überrascht und natürlich überglücklich fest, dass ich tatsächlich schwanger war.

Die Früh-Schwangerschaft

Ich werde nie vergessen wie ich mich in dem Moment als sich die beiden Linien blau färbten gefühlt habe.  Wir haben sofort unsere Eltern angerufen und die gute Nachricht verkündet. Ja klar, normalerweise wartet man bis die 12 Woche vorbei ist, aber wir waren in dem Moment so euphorisch, wir haben da gar nicht dran gedacht.
Auf der Arbeit habe ich es natürlich noch verheimlicht, schließlich ging es mir ja gut. Es ging mir genau bis zum 30.11.11 gut.
Am Morgen des 30.11.11 wachte ich mit Übelkeit auf. Naja, nicht unnormal und eigentlich gut, hieß das doch das es dem Baby(damals wussten wir noch nicht dass es Zwillinge werden) gut ging. Ich musste mich an dem Tag mehrmals erbrechen, auch nach jedem Trinken. Ein mulmiges Gefühl machte sich in mir breit: war das normal?
Das Wochenende das darauf folgte war der pure Horror.  Ich übergab mich bis zu 30 mal am Tag und ging Montags direkt zur Frauenärztin, da ja nichts mehr drin blieb. Ich hatte fürchterlichen Durst und fühlte mich hundeelend. Ich war vollkommen erschöpft, und hatte bereits Horror vor jedem Bissen entwickelt.

Die Diagnose

Meine Frauenärztin sah mich an und sagte zwei Worte: HYPEREMESIS GRAVIDARUM.
Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt nie etwas von dieser Krankheit gehört. Ich wusste nicht, dass es sie gab.
Sie verschrieb mir Vomex Zäpfchen, schrieb mich zwei Wochen krank und schickte mich heim. Keine Aufklärung, keine Warnung das es noch schlimmer werden könnte, nichts.
Nun gut, nach der Einnahme der Zäpfchen fühlte ich mich besser, jedoch brannten sie fürchterlich, weswegen ich dann Tabletten verschrieben bekam.

Nachdem ich die eine Woche genommen hatte, ging es mir besser und ich ging wieder arbeiten, nicht wissend das jede  Anstrengung, egal wie klein, Gift ist für meinen Körper. Am 24.12.11 fing der ganze Scheiss wieder von vorne an
Ich musste ziemlich viele Tabletten schlucken: L-Thyroxin, Folsäure, Selen und Magnesium gegen vorzeitige Wehen. Schon mal Magnesium mit Milch genommen? Sehr sehr schlechte Idee. Am Weihnachtsmorgen kotzte ich also das komplette Bad voll, und die Angst saß mir wieder im Nacken. Nachdem ich aber wieder eine Vomex Tablette genommen hatte ging es mir besser und ich hatte die Hoffnung das die Kotzerei nur wegen dem Magnesium Milch Mix war. Schliesslich geht ja die Hyperemis ja auch mal irgendwann vorbei.

Der weitere Verlauf

Jaja, ich hätte es besser wissen müssen….Am 30.12.11 war es soweit. Eine komplette Verschlechterung meines Zustandes trat ein, es halfen weder Tabletten, noch Saft, noch Zäpfchen. Nachdem ich die erste Woche des Jahres 2012 noch daheim verbracht hatte, brachte mich mein Mann am 6.01.12 in Krankenhaus nach Sinsheim.
Dort behandelte man mich sehr sehr freundlich und verständnisvoll und gab mir sogar ein Einzelzimmer. Und Vomex infusionen. Ich war im Himmel. Mir war nicht mehr schlecht, ich konnte endlich was essen. Und trinken.
Nach drei Tagen wurde ich entlassen und ich dachte das ich jetzt endlich die Kotzerei los bin.
Mitnichten. In kurzen Abständen ging ich immer wieder freiwillig ins Krankenhaus, da es mir daheim nicht möglich war mit Tabletten meinen Zustand so aufrecht zu erhalten das ich essen oder trinken konnte.

Jedes Mal wenn ich wieder kam wurden die Blicke der Schwestern zweifelnder und die Behandlung durch manche wurde sehr unfreundlich. Die Ärzte  waren weiterhin sehr nett, aber auch bei Ihnen konnte ich gewisse Zweifel im Blick sehen.
So langsam zweifelte ich an mir selbst.

Meine Tage bestanden aus Heulen, Kotzen und Schlafen. Ich hatte furchtbare Angst um meine Kinder, jede Vomex Tablette die ich nehmen musste verfluchte ich. Vor der Schwangerschaft war ich eine starke, sehr selbstbewusste Frau, die selten ihre Meinung hinter dem Berg hielt. Ich war nie auf den Mund gefallen und Zweifel an mir kannte ich nie.
Nun war ich zu einem Häufchen Elend mutiert, es gab Freunde die sich von mir abgewandt haben weil ich mir das ja nur einbilde. Ich habe mich noch nie im Leben so hilflos und verzweifelt gefühlt wie in diesen Monaten.
Ich habe mich noch nie so machtlos gefühlt, das schlimme an dieser Krankheit ist das man sie nicht sieht. Die Leute glauben einem schlicht und einfach nicht wenn man Ihnen sagt dass man ständig kotzen muss und man weiß nicht warum, und nein man kann nichts dagegen tun.

Nein, es ist hat nichts mit der Psyche zu tun und nein, verdammt, ich bilde mir das nicht ein. Man kommt sich wertlos und verloren vor, alles anderen haben ein Leben, nur ich nicht. Alle anderen können Arbeiten, essen, fernsehen-die wissen nicht wie gut sie es haben. Ich hätte alles dafür gegeben normal essen zu können, arbeiten zu gehen-einfach mal wieder zu leben!!!

Die Reaktionen

Mein Arbeitgeber zeigte leider am wenigsten Verständnis und davon bin ich noch heute am meisten enttäuscht. Ich war der Meinung, das ich beliebt wäre bei Kollegen und Chef, aber anscheinend war dies ein Trugschluss. Wahrscheinlich war mein Chef auch enttäuscht,  dass ich nicht selbst zu ihm gekommen bin, sondern immer meinen Mann hingeschickt habe. Das hatte nichts damit zu tun,  das ich feige war, sondern das mir schlicht und ergreifend die Kraft fehlte dort hinzufahren. Bis heute hat sich nicht einer meiner Kollegen oder gar mein Chef bei mir gemeldet, noch nicht mal zur Geburt haben sie mir gratuliert. Wirklich schwach.

Wir haben eine Maisonette Wohnung, und an manchen Tagen die Treppe wieder hochzukommen war für mich wie die Besteigung des Mount Everest. Meistens habe ich mich dann oben nochmal übergeben, weil mir so schlecht war, alleine nur vom Laufen.

Irgendwann war mein Mann so genervt von der Behandlung im Krankenhaus, das er den Chefarzt fragte, ob man denn die Infusionen nicht ambulant machen könne.  Das ging, denn das Krankenhaus kann ambulante Infusionen bis 10 Tage nach der Entlassung abrechnen.
Und wenn die 10 Tage rum waren, ging ich eben wieder ins Krankenhaus für eine Nacht und dann fing es wieder von vorne an. Naja, irgendwann trafen wir die Hebamme die mir Akupunktur gab gegen die Hyperemesis, sie war eine Beleghebamme des Krankenhauses. Sie fragte mich, was ich denn hier mache und ich erzählte ihr von der ganzen ambulanten Geschichte.
Sie schaute mich an und meinte ganz lapidar: Du weißt schon das auch wir Hebammen die Infusionen geben dürfen? Ich geb Dir jetzt die Nummer vom Kreissaal und dann kannst Du immer anrufen wenn Du eine brauchst. Natürlich nicht, wenn grad drei Geburten am Stück sind, aber wir werden versuchen Dir so oft wie möglich zu helfen. Ich war sprachlos. Ich war in dem Moment so dankbar und glücklich, einfach weil sie mich ernst nahm und mir so meinen Leidensdruck linderte.Es war herrlich.

Osteopathie

Die Hebammen haben mir wirklich viel geholfen, sie hörten mir zu, sie gaben mir Tipps, versorgten mich mit Globuli, verhalfen mir zu einer Haushaltshilfe und gaben mir Akupunktur. Und eine Hebamme gab mir den Tipp zum Osteopathen zu gehen.
Ich muss dazu sagen, das ich weder an Homoöpathie, Akupunktur oder Osteopathie geglaubt habe. Das war für mich Humbug. Nun gut, in meiner Not habe ich alles ausprobiert, also machte ich einen Termin bei besagtem Ostepathen.
Nach der Behandlung war ich das erste Mal das Kotzgefühl los. Mir war zwar weiterhin übel, aber ich musste mich nicht mehr oder kaum noch übergeben. Ich konnte zum ersten Mal seit Beginn meiner Schwangerschaft wieder essen ohne es gleich rauszubrechen. Kartoffeln ohne alles, brezel oder trockenes Brötchen.
Nach der dritten oder vierten Behandlung war es weg. Einfach so. Von jetzt auf nachher. Ob das nun wirklich der Osteopath war oder ob meine Hyperemesis in der 25 Woche einfach vorbei war kann ich nicht sagen. ABER: Der Osteopath hat definitiv etwas damit zu tun gehabt.
Es ging mir wieder gut, ich konnte wieder essen, zwar eingeschränkt, und bei vielen Sachen oder Gerüchen wurde mir immer  noch schlecht, aber das war ein laues Lüftchen im Gegensatz zu vorher.

Informieren im Internet

In meiner Krankenhauszeit habe ich eines Abends einfach mal Hyperemesis als Schlagwort eingegeben und auf die Seite von Chrissi Braun gestoßen: www.hyperemesis.de

Sie selbst war betroffen und hat eine Website zu dem Thema aufgebaut wo sich auch andere betroffene Frauen austauschen können. Sie denken meine Geschichte war schlimm? Meine Hyperemesis war ein Spaziergang gegen das was manchen Frauen wiederfahren ist. Am meisten hat mich geschockt wie die Mehrheit behandelt wurde, von Ärzten, Schwestern, Freunden und Familie. Bei vielen Geschichten die diese Frauen im Forum aufgeschrieben haben, treten einem die Tränen in die Augen. Wie sie von der gesamten Umwelt als Deppen und Hypochonder dargestellt werden, wie wenig die Medikamente helfen und wie hilflos sie sind. Manche haben ihr Wunschkind deswegen verloren, manche haben Todesgedanken, manche lassen abtreiben weil sie es nicht mehr aushalten. Ja, so schlimm ist diese Krankheit.
Ich war monatelang stille Mitleserin und war oft sehr traurig und wütend, dass sie so schlecht behandelt wurden.
Auch heute packt mich die kalte Wut, wenn ich die Storys lese und ich will unbedingt dazu beitragen das wir eben nicht mehr als Volldeppen dargestellt werden. Es muss dringend etwas in Deutschland geschehen, dass wir ernst genommen werden. Das ist das allerwichtigste für UNS.
Wir wünschen uns Ärzte die ohne zu zögern andere Medikamente verschreiben als Vomex, die gibt es nämlich. Leider sind die Ärzte in Deutschland sehr zögerlich, auch wenn diese Medikamente in Ländern wie den USA, Kanada oder England zur Behandlung von Hyperemesis erfolgreich eingesetzt werden. Vielen Ärzten sind diese Medikamente aber auch einfach zu teuer! Wir wollen, das wir ins Krankenhaus gehen können ohne an die psychiatrische Abteilung verwiesen zu werden. Wir wollen Verständnis und Respekt dafür dass wir soviel aushalten und wir wollen keine Sprüche mehr hören wie: DU übertreibst! Oder: Wenn du ganz fest dran glaubst dann geht die Übelkeit auch weg. Oder: Warst du schon mal beim Therapeuten? Hast du Angst vor der Mutterschaft? Stell Dich nicht so an, Du bist schwanger und nicht krank!
Es gibt hunderte solcher Sprüche. Wissen Sie wie weh das tut? Wie sehr man seinen eigenen Körper verflucht und jeden Tag hofft und betet das die Kotzerei endlich vorbei ist? Das ganze Leben wird von einem Gedanken beherrscht. Bitte bitte lass die Kotzerei und die Übelkeit vorbei gehen!
Bei vielen Frauen hält die Hyperemesis bis zur Geburt an. Viele von uns nehmen stark ab und kämpfen für jedes Kilo. Die Muskulatur verschwindet durch das monatelange liegen und kotzen. Bei mir hat sich das Schambein gelockert und das Becken verschoben und damit habe ich bis heute zu kämpfen.
Manche Sachen kann ich bis heute nicht essen, manchmal wecken bestimmte Gerüche sehr unangenehme Erinnerungen. Einen bestimmten Klostein zum Beispiel kann ich bis heute nicht riechen.

Das Thema Hyperemesis ist nicht vorbei wenn sie aufhört. Sie ist immer im Kopf drin. Ich bin bis heute dem Forum von Chrissi erhalten geblieben, auch bei Facebook engagiere ich mich in der Hyperemesis gravidarum Selbsthilfegruppe. Ohne diese Frauen hätte ich manchmal nicht gewusst wie es weiter gehen soll. Viele Geschichten sind traurig, viele machen aber auch Mut.
Es hilft mir persönlich sehr mich mit den Mädels auszutauschen, denn nur wir wissen was wir durchgemacht haben. Jeder der das nicht mitgemacht hat hat keine Vorstellung davon wie es ist. NEIN, es ist nicht vergleichbar mit einer Magen Darm Grippe, ich schwöre es, der nächste der mir mit dem Spruch kommt erlebt mich!
Es macht uns jede Berichterstattung von Kate wahnsinnig, vor allem weil die Tatsachen einfach verkehrt dargestellt werden. Sie wurde aus dem Krankenhaus entlassen also geht es ihr gut. Jaaaaaa klar. Glauben Sie mir, es geht ihr nicht gut. Sie wird Infusionen zuhause erhalten und die Öffentlichkeit wird es irgendwann vergessen. Und nein es ist keine schwere Form von Morgenübelkeit!!!!

DAS darf nicht sein. Wir sind im Moment dabei alle Mittel und Wege zu organisieren, Anfragen an Sender zu stellen, damit sie Beiträge über diese Krankheit bringen. Wir schreiben an Zeitungen, Ärtzekammern, wir versuchen alles diese Aufmerksamkeit, sei sie auch noch so kurz zu nutzen.
Für alle Leserinnen und Leser des Zwillingsmagazins, bitte, nehmt diese Krankheit ernst! Solltet ihr selbst betroffen sein, kommt in Chrissis Forum oder in die Selbsthilfegruppe auf Facebook. Auch nicht Betroffenen können sich gerne die Forumsbeiträge durchlesen, um einfach mal ein Gefühl für  diese Krankheit zu bekommen. Erzählt es jedem der es hören will, helft uns die Hyperemesis bekannt zu machen! Falls ihr Bekannte, Freunde oder Familienmitglieder habt, die das durchgemacht haben oder grade durchmachen, zeigt Verständnis und nehmt sie ernst!

Was ist das Fazit dieser Höllenmonate?
Ich habe den besten Ehemann der Welt, denn er hat mich immer ohne auch nur irgendeinen Kommentar abzugeben unterstützt. Nicht einmal hat er gemotzt oder einen dummen Spruch gemacht. Er hat mir jede erdenkliche Aufgabe abgenommen und hat einfach wundervoll für mich gesorgt.

Meine Familie war wunderbar in dieser Zeit. Ich habe nur Unterstützung erfahren, das hat mir sehr oft sehr geholfen.
Leider habe ich nun ein paar Freunde weniger, aber wer mir solche blöden Sprüche wie oben drückt, der hat bei mir verloren.
Auch meinen Job werde ich wohl in drei Jahren wechseln, denn dahin will ich nicht zurück.
Auch meine Schwiegermama hat es nicht wirklich verstanden, aber nachdem ich ihr irgendwann deutlich zu verstehen gegeben habe, das ich mir das nicht einbilde, hat sie nochmal die Kurve bekommen.

AUSSERDEM: Meine beiden Mädchen waren diese Strapazen wert. Sie sind am 16.07.12 auf die Welt gekommen, kerngesund und ich liebe sie über alles.

Das war jedoch definitiv meine letzte Schwangerschaft, nie mehr würde ich das nochmal durchstehen. Manche Frauen machen drei oder sogar vier HG Schwangerschaften durch. Ich habe wirklich Hochachtung vor ihnen!

Sarah Mohr

Hilfreiche Homepages:

  • www.hyperemesis.de
    Homepage von Chrissi Braun
    Hier wird erklärt, was Hyperemesis ist,  die Foreneinträge sind sehr lesenwert.
    Ausserdem hat Chrissis Ehemann seine Sicht der Dinge aufgeschrieben, was auch sehr interessant ist!
  • www.hyperemesis-netz.de
    Das ist eine relativ neue Website der Psychologin Anne Hutter. Sie will Frauen die HG hatten auf eine mögliche Folgeschwangerschaft vorbereiten und Personen schulen die beruflich mit Hyperemesis zu tun haben.
  • www.helpher.org/mothers/in-memorium
    Traueranzeigen von Eltern, deren Babys die HG nicht überlebten oder deren Schwangerschaft abgebrochen werden musste, da das Leben der Mutter sehr gefährdet war.

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