Dieses Buch ist das Ergebnis des Erfahrungsaustausches zwischen einigen Tausend Drillingsmüttern und anderen Experten, wie beispielsweise Medizinern und Psychologen.
Was tun, wenn Drillinge diagnostiziert werden??? Soll eine Frau durch Kinderwunschbehandlung eine Drillingsschwangerschaft riskieren? Helga Grützner-Könnecke wurde 1964 als Mutter von drei Kindern durch die Geburt von Drillingen überrascht. 1982 gründete sie den "ABC- Club", die erste ‘Internationale Drillings- und Mehrlingsinitiative’ der Welt.
Das Buch ermutigt Eltern und vermittelt wertvolle Tipps und Hintergrundinformationen. Die Autorin behandelt dabei auch Themen, die der Allgemeinheit meist unbekannt oder unbequem sind. Unter anderem weist sie auf die Risiken einer höhergradigen Mehrlingsschwangerschaft hin. Ausführliche Literaturhinweise geben die Möglichkeit zu weiterer Vertiefung. Ein reichhaltiges Stichwort-Register hilft bei der schnellen Suche nach Antworten. Ein unverzichtbarer Ratgeber für betroffene Familien; wertvoll auch für alle, die mit Kinderwunschbehandlungen oder mit Mehrlingen zu tun haben: Ärzte, Hebammen, Schwangerschaftsberaterinnen, Pädagogen, Psychologen, Sozialarbeiter, Erzieherinnen …
Der Autor über sein Buch
Für wen das Buch besonders wichtig ist:
Für Schwangere und Mütter mit höhergradigen Mehrlingen, – weil sie Unterstützung, Tipps und Ermutigung brauchen, – weil Anmerkungen und Fußnoten in allgemeinen Schwangerschafts- und Zwillings-Ratgebern für sie nicht ausreichen, – weil dieses Buch eine Ahnung vom ganz normalen Alltag der Familien mit höhergradigen Mehrlingen vermittelt, – weil positive Erfahrungen von gestandenen Mehrlingseltern jungen Eltern und ihren Kindern hilfreich sein können, – weil Mehrlingsmütter keine Zeit zum langen Lesen, sondern nur zum Nachschlagen haben. Für SchwangerschaftsberaterInnen, Hebammen, SozialarbeiterInnen, Gesundheitsbehörden, Kinderärzte, Jugendämter, Wohlfahrtsverbände, – weil sie dadurch ein authentisches Bild von der speziellen Situation der Mehrlingsschwangeren und -mütter bekommen, die unbedingt unterstützt werden müssen, – weil Drillinge/Vierlinge auf Grund reproduktionsmedizinischer Behandlungen sehr häufig erste Kinder – und die Mütter noch unerfahren sind, – weil gut informierte Paare schwierigen Situationen durch Wissen und entsprechendes Verhalten vorbeugen – und Gefahren mindern können. Für Reproduktionsmediziner und für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch, – weil zu jeder Aufklärung vor einer künstlichen Befruchtung die echte Auseinandersetzung mit der Mehrlingssituation gehören sollte, ehe eine Entscheidung für die Anzahl der zu transferierenden Embryonen gefällt wird, – weil in Unkenntnis der Mehrlingswirklichkeit zu oft eine übereilte Zustimmung für den Transfer von drei Embryonen gegeben – oder ausdrücklich gewünscht wird, – weil viele Paare nicht realisieren, dass jedes zusätzliche Baby im Vergleich zur Einlings- und Zwillingsschwangerschaft die Risiken für Mutter und Kinder stark erhöht. Helga Grützner-Könnecke
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