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Minimieren, abnehmen, anlegen & sparen – die besten Tipps

Zwillingsratgeber chaos-227971_960_720-810x540 Minimieren, abnehmen, anlegen & sparen – die besten Tipps
geschrieben von Agnes

Euch erwartet hier eine 4teilige Blogartikel Reihe, den Anfang macht der Minimalismus.

Der Minimalismus und ich

Minimalismus findet in der heutigen modernen und oft auch stressigen Zeit viel zu wenig Beachtung. Beim Minimieren geht es nicht ausschließlich darum, sich nur noch auf gewisse Dinge zu beschränken und Abstriche zu machen. Natürlich ist dies zwar Sinn und Zweck des Ganzen, es steckt aber weitaus mehr dahinter. Minimalisieren bedeutet so viel: Ballast abwerfen, Zeit und Energie sparen, wertvolle Ziele hervorheben und sich auf die reine Freude zu konzentrieren. Das klingt schwieriger, als es im Grunde ist. Das Minimieren bezieht sich nicht nur auf alte Gegenstände, die man nicht mehr braucht und deshalb aussortiert.

Aufräumen

Auch Kontakte, die Zeit kosten und eigentlich nicht von Herzen gewollt sind oder Tätigkeiten, die zu keinem konkreten und befriedigenden Ergebnis führen, zählen dazu. Was erst einmal wie radikales Aufräumen klingt und irgendwie auch an Abschied erinnert, hat dennoch viel Positives. Durch das Minimieren im Alltag spart man eine Menge Geld, Zeit und Energie. Man kann Platz für neue Dinge schaffen und das Augenmerk wieder auf wirklich wichtige Dinge lenken. Es heißt ja schließlich nicht umsonst „ENT-SORGEN“.

Kleine Schritte – große Wirkung

Und das Beste: Es ist ganz leicht. Man muss nur einmal damit anfangen, aber nicht alles auf einmal, sondern Stück für Stück. Schon kleine Aufräumaktionen können schon große Wirkung zeigen. Ein Regal sieht viel ordentlicher aus als zuvor, ein Schrank kann wieder neu eingeräumt werden und bietet immer noch Platz für weitere Dinge, und Gegenstände, nach denen man sonst lange suchen musste, werden schnell gefunden. Es gibt also viele gute Gründe, einmal alles auf den Kopf zu stellen.

Ausmisten ist der erste Schritt zur Besserung

Ich zum Beispiel habe mich entschieden, mir zuerst meinen Haushalt vorzunehmen. Hin und wieder zieht es uns in den Keller oder auf den Dachboden, und gerade dort finden sich die meisten Dinge, an die wir schon lange nicht einen einzigen Gedanken mehr verschwendet haben. Und doch sind sie noch da, rauben Platz und in gewisser Weise auch Zeit. Aber auch in den Wohnräumen sammelt sich im Laufe der Zeit viel „Zeug“ an. Dinge, die in vielfacher Ausfertigung gar nicht nötig sind, auch wenn wir sie im Alltag häufig gebrauchen. Zehn Scheren, die in der Schublade verweilen, wer braucht die denn? Zwei Scheren reichen vollkommen aus. Nagellacke in fünf verschiedenen Rosé-Tönen. Reichen nicht zwei oder drei? Müssen sich im Küchenschrank wirklich zwanzig Tupperdosen stapeln? Noch schlimmer ist es mit Einkaufstüten. Ständig kommen neue dazu, in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen. Papiertüten, die man zusammenfalten kann, große Einkaufstüten, vier Kühltaschen und kleine Mini-Tüten aus der Apotheke, praktisch für Kleinkram. Und wie oft nehme ich sie in die Hand? Zum Einkaufen oder Verpacken eher selten, vielmehr räume ich sie ständig wieder zusammen, wenn bei der Suche nach einer ganz bestimmten Tüte wieder alles durcheinander geraten ist. Unnötige Zeit, die ich mit dem ganzen Plastik verschwendet habe. Zeit, die ich für wertvollere Dinge hätte nutzen können.

Erkenntnis

Als mir diese Erkenntnis kam, wusste ich, ich muss etwas tun, und zwar gehörig ausmisten und mich auf das wirklich Wichtige und Notwendige beschränken. Je weniger Dinge wir besitzen, umso weniger Zeit müssen wir mit ihnen verbringen. Aus den Augen, aus dem Sinn trifft es hier ganz gut. Alleine das Abstauben von Vasen und Dekofiguren, das regelmäßige Waschen und Bügeln von Kleidung, die wir eigentlich gar nicht mehr tragen, weil sie nicht mehr richtig passt oder weil sie uns einfach nicht mehr gefällt und längst gegen die neueste Mode ausgetauscht wurde, kaputte Gegenstände, die wir irgendwann „bei Gelegenheit“ mal reparieren könnten – alles für die Katz‘. Der heutige Markt sieht es vor, Menschen zum Kaufen von Neuware zu verleiten, und wir tun es, immer wieder. Das Haus, die Wohnung füllt sich weiter, ebenso die Schränke und Schubladen, und viel zu schnell verlieren wir den Überblick über unsere Habseligkeiten.

Daher war es endlich an der Zeit, aufzuräumen. Und zwar nicht einfach wild durcheinander, sondern geordnet und strukturiert. Am einfachsten beginnt man immer mit dem Kleiderschrank.

Kleiderschrank ausräumen, ausortieren und innehalten

  • Passt nicht mehr?
  • Sitzt nicht mehr?
  • Naht aufgerissen, Knopf weg, Reißverschluss klemmt?

Dann weg damit oder eben zur Schneiderei bringen, wenn man es wirklich behalten möchte. Was am Ende einer solchen Aktion alles im Sack landet, lässt mich staunen. So viele Dinge, die nichts mehr wert und doch noch so präsent sind.

Bücherregale

Genauso mache ich es mit alten Büchern, die mich von vornherein nicht ausreichend interessiert haben oder die ich einfach schon zu oft gelesen habe, sodass mich die Geschichten nicht mehr reizen. Auch diese Exemplare werden aussortiert und in Kartons verpackt. So entsteht wieder mehr Platz im Regal, und ich fühle mich von der einst noch riesigen Auswahl nicht mehr so erschlagen und überfordert. Meine Lieblingsbücher bleiben natürlich im Regal, aber alle anderen Bücher finden ein neues Zuhause.

Kinderzimmer & Teenager

Auch in den Kinderzimmern wird regelmäßig aufgeräumt. Kleidung, die zu klein geworden ist, Spielzeug, das nicht mehr dem Alter oder den Interessen der Kinder entspricht, Spiele, die langweilig geworden sind, all das kommt weg.

Aber wohin mit den ganzen Sachen? Der Mülleimer als zweite Wahl

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Es muss natürlich nicht alles gleich in den Müll wandern. Viele Dinge, die man aussortiert, sind trotz allem noch gut erhalten. Kleidung, die durchaus noch tragbar ist, kann man zum Altkleidercontainer oder auch in diverse Einrichtungen bringen. Es gibt Verbände und Vereine, die gerne solche Dinge annehmen.

Ob Flüchtlings-, Obdachlosenhilfe oder Kinderkleidung für das Hospiz, ein neues Zuhause für die ausrangierten Sachen ist schnell gefunden. Dort ist man immer dankbar für Sachspenden, und wenn ich mit meinem alten Ballast auch noch etwas Gutes tun kann, hat die Freude über diese Reduzierung gleich einen doppelten Effekt.

Auch Kindergärten und Schulen nehmen gerne Spielsachen und Bücher an. Ansonsten wird man im Internet auf gewissen Ankauf-Plattformen fündig. Bei Momox wird man mit ein bisschen Zeit und Mühe beispielsweise viele Bücher, Filme und CDs los, immerhin können hierbei noch ein paar Euro rausspringen für Dinge, die man ewig nicht angerührt hat und sonst tatsächlich in den Müll geworfen hätte.

Online verkaufen

Kleidung kann man ebenfalls online einstellen, z. B. bei ebay, Mamikreisel oder anderen Kleiderkreiseln. Immer wieder sind dort Interessenten auf der Suche nach gewissen Dingen und Markenartikeln, zudem ist diese Variante schnell und einfach und auch effektiv. Immer mehr Menschen nutzen diese Plattformen, und so ist zumindest ein kleiner Erfolg garantiert. Ansonsten gibt es für ausgelesene Bücher noch die Möglichkeit, sie für andere Leser in einem örtlichen Bücherschrank zu deponieren oder einfach eines irgendwo „liegen zu lassen“, damit ein anderer es findet und mitnimmt.

Lösungen gibt es also genug, es lässt sich immer ein neuer Ort für die ausrangierten Sachen außerhalb der eigenen vier Wände finden. Und es gibt Menschen, die sich darüber freuen.

Richtig aussortieren – Werte erkennen

Viele wagen sich erst gar nicht an das Ausräumen heran. Schnell kommt Unsicherheit auf: „Brauche ich das vielleicht doch noch?“, „Kann man das nicht doch noch reparieren?“, „Eigentlich würde ich das doch gerne noch behalten.“

Beim Aussortieren ist es ratsam, sich selbst Fragen zu stellen und diese ehrlich zu beantworten. Ein Gegenstand wird in der Regel nur dann wirklich noch gebraucht, wenn man die entsprechenden Fragen mit „Ja“ beantworten kann.

  • Gehört der Gegenstand überhaupt mir, kann ich frei darüber verfügen?
  • Ist dieser Gegenstand noch funktionstüchtig, erfüllt er noch seinen Zweck?
  • Ist der Gegenstand noch zeitgemäß/aktuell?
  • Ist dieser Gegenstand einmalig und unersetzbar oder habe ich mehrere dieser Art?
  • Kann ich die vorgesehene Funktion ausschließlich mit diesem Gegenstand erzielen?
  • Habe ich diesen Gegenstand in den letzten zwölf Monaten benutzt/gebraucht?
  • Ist es ein besonderes Erinnerungsstück mit emotionalem Wert?

All diese Fragen können helfen, klarer zu sehen und Unwichtiges zu erkennen und zu entsorgen. Natürlich darf man auch Dinge behalten, man muss nicht alles rauswerfen, was nicht niet- und nagelfest ist. Wer sich vor allem von sehr alten Erinnerungsstücken oder emotional hochwertigen Dingen nicht trennen kann und möchte, kann sich einen ganz besonderen Platz dafür einfallen lassen. Eine Schatzkiste kann zum Beispiel ein schöner Ort für all diese Gegenstände sein. Diese kann gekauft oder liebevoll selbst gebastelt und gestaltet werden, sodass der Inhalt noch an Besonderheit gewinnt. Und diese Kiste darfst du dann gerne mitten auf das Regal stellen, dort, wo zuvor noch die alten Bücher gestanden haben. Einen schöneren Platz kann es dafür nicht geben, denn genau dafür wurde dieser neue Platz geschaffen: für die wirklich wichtigen Dinge.

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Über mich

Agnes

Zwillingsmutter (Jungs) + 1 (Tochter), Musik-, Indien- und Lyrikfan. Arbeitsmässig habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und arbeite als Head of Online-Marketing für einen Finanzdienstleister. Falls Du Fragen zum Marketing / SEO für deine Webseite hast, kannst Du mich gerne einfach anschreiben.