Fahrt zum Taj Mahal

geschrieben von Agnes

Zum weltbekannten Taj Mahal muss man schon 13h Fahrt und einen geplatzten Reifen auf sich nehmen.

Zum weltbekannten Taj Mahal muss man schon 13h Fahrt und einen geplatzten Reifen auf sich nehmen.

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Der dazwischen liegende Nationalpark hatte leider hingegen der Angabe des Touristenführers geschlossen, sodass wir dafür einen Zwischenstopp in Vrindavan, bei einem erst kürzlich erbauten Krishna-Tempel eingelegt haben. Die Anlage ist mit vielen kleinen Figuren und Bildnissen, die alle eine Geschichte zum Leben von Krishna erzählen, bestückt.

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Agra ist entgegen aller Vermutungen eine recht kleine, unansehnliche Stadt. Das Taj Mahal jedoch besticht durch seine enorme Größe und ist natürlich der absolute Touristenmagnet.

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Den ersten Blick erhascht man durch einen Torbogen, wo man die Ausmaße des Bauwerkes schon erahnen kann.

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Ist man dort hindurch wird der Weg zum Grabmal durch viele kleine Wasserfontänen und Brunnen eingeleitet.


Das Innere ist streng bewacht und besteht hauptsächlich aus der umzäunten Grabstätte der Lieblingsfrau des Großmogul Shah Jahan, welche bei der Geburt des 14. Kindes gestorben ist. Ihr zu Ehren lies er das vollständig aus Marmor bestehende Denkmal unvergänglicher Liebe erbauen.

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Eine kleine Überraschung sind leider die Eintrittspreise. Für unsere Verhältnisse sind 750 Rupees natürlich nicht viel, Inder zahlen jedoch nur 20 Rupees.

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Über mich

Agnes

Zwillingsmutter (Jungs) + 1 (Tochter), Musik-, Indien- und Lyrikfan. Arbeitsmässig habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und arbeite als Head of Online-Marketing für einen Finanzdienstleister. Falls Du Fragen zum Marketing / SEO für deine Webseite hast, kannst Du mich gerne einfach anschreiben.

9 Kommentare

  • Der Taj Mahal wäre auch ein Traum für uns, ich weiss nur nicht ob wir mit Indien an sich zurecht kommen würden. Wie fanden denn deine Kinder das Erlebnis?

    Viele Grüße

    Victoria

    • Hallo liebe Victoria, der Papa der Kids stammt aus Indien und sie haben wohl von Anfang an die wenigsten Probleme damit gehabt, unsere Zwillinge waren 11 Monate, als sie das erste Mal in Indien waren und irgendwie gab es nie Probleme, eher umgedreht, sie blühen dort mehr auf, als in Deutschland, fühlen sich freier und leben das auch aus. Allerdings darf man nicht vergessen, dass es in Indien eben doch große Armut gibt, oft viel Lärm und auch Dreck, aber all die Eindrücke und die Erlebnisse gehen irgendwie tiefer, als in vielen anderen Ländern, zumindest bei mir. Aber ich kenne auch den umgedrehten Fall, es gibt eben auch etliche Menschen die mit diesen Zwispalten in Indien nicht zurecht kommen und es eben nicht wirklich gut ausgehalten haben. Kleiner Tipp am Rande, das Taj Mahal ist toll, aber es gibt ja auch eine Vielzahl von anderen Orten die mir sogar noch näher gegangen sind.

  • WOW,
    ich bin total geflasht von den tollen Bildern. Zwar konntest du nicht wissen, dass das Taj Mahal ganz weit oben auf meiner Liste steht aber du hast mich damit total berührt. Wie war es für euch mit den vielen Massen an Touristen umzugehen? ich war letztes Jahr auf der chinesischen Mauer und war total abgetörnt von Tausenden Menschen und wenig Platz. Auf dem einen Bild sehe ich ähnlich viele Kameras.

    • Ja die Massen Touristen und auch die Kameras sind eins der Dinge die mich dort gestört haben, ich bin inzwischen der Meinung, man kann das Taj Mahal gesehen haben, muss es aber nicht unbedingt, es gibt Orte, die mich weitaus mehr fasziniert haben – aber irgendwie denkt man immer, man müsste es gesehen haben, weil es eben das Highlight in Indien sein soll, ist es aber nicht 😉 (in meinen Augen) – es ist schön, beeindruckend und einiges mehr – aber irgendwie mehr auch nicht.